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EU will bei Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern härter durchgreifen

Die EU-Kommission will erreichen, dass mehr Migranten, die kein Anrecht auf Asyl haben, wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Das soll durch eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und EU-Behörden wie Frontex erreicht werden, außerdem soll der Druck auf die Herkunftsländer verstärkt werden, die teilweise Rückführungen ablehnen. Die EU-Kommission fordert auch mehr Berater, um die freiwillige Rückkehr zu fördern. Derzeit werden nur rund 20 Prozent der abgelehnten Asylbewerber zurückgeschickt. Am Donnerstag werden die EU-Innenminister über die Zusammenarbeit mit Drittstaaten bei Rückführungen beraten. Im Februar befasst sich dann ein EU-Gipfel mit dem Thema Migration.

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