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Kaum ein Fisch hat die Stauseespülung in Mühlbach überlebt

Vor zweieinhalb Monaten wurde der Stausee bei Mühlbach gespült. Der Landesfischereiverband hatte zuvor gewarnt: Bei einer solchen Stauseespülung würden die meisten Fische im Stausee und im Flussbett sterben. Nun liegen offizielle Zahlen vor: Tausende Fische sind bei der Spülung ums Leben gekommen, kaum ein Fisch zwischen Mühlbach und Bozen hat diesen Eingriff überlebt - und das obwohl sich die Betreiber des Stausees zu 100 Prozent an die Auflagen gehalten haben, so der Landesfischereiverband. Er fordert nun, dass bei den Stauseespülungen alternative Methoden eingesetzt werden, um die Fische zu schützen.

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