Lokal

Nordtirol soll über Ischgl-Warnungen nicht informiert worden sein

Die Skiorte Ischgl und St. Anton in Tirol gelten als Hotspots der Corona-Pandemie. Von dort aus sollen Urlauber das Virus in mehrere Länder getragen haben. Das österreichische Gesundheitsministerium soll offenbar Corona-Warnungen aus Deutschland, den Niederlanden und vielen anderen Ländern nicht an Tirol weitergeleitet haben. Das berichtet die österreichische Zeitung "Der Standard". Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat diese Meldungen dementiert. Eine Untersuchungskommission in Tirol soll prüfen, ob die Politik Fehler gemacht hat. Es gibt Vorwürfe, dass in Ischgl trotz Warnungen zu spät dicht gemacht wurde, um dem Tourismus nicht zu schaden.

00:00 / 00:09